SINZIG. Die Stadt Sinzig feierte drei Tage lang "750 Jahre Stadtrechte" - unter anderem mit einem Festumzug und einem großen Bühnenprogramm. 2000 aktive Teilnehmer demonstrierten am Wochendende mit ihren Darbietungen Vielfalt und Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt.

Cover-Band „Goldplay“ lässt die unsterblichen Hits der britischen Pop-Giganten lebendig werden.  unsterblichen Hits der britischen Pop-Giganten Coldplay lebendig werden und bewegte sich musikalisch wie stimmlich nahe am Original.

RHEINE. Als Vorband bereiteten die Musiker von Toycar Taxi den Boden für einen grandiosen Abend mit den unsterblichen Hits von Coldplay. Die Helden des Rock-Pop haben mit weltweit 50 Millionen Tonträgern wahre Musikgeschichte geschrieben, gelten als eine der erfolgreichsten britischen Bands. Natürlich konnte man an diesem Abend nicht Chris Martin, Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman auf der Bühne des Hypothalamus begrüßen, aber was die vier Musiker von
Goldplay mit ihrer „A head full of dreams“-Tribute Show dem begeisterten Publikum boten war schon sehr nahe am Original.

Sänger Sven Ruppert, Schlagzeuger Martin Werner und Harald Pfeil sowie Markus Schmidt an der Saitenfront kleideten all die Hits der legendären Band im restlos ausverkauften Hypothalamus in ein exquisites musikalisches Gewand, erlebte man gleichsam eine Reise durch die Zeit. Mit Songs wie „Paradise“, „Yellow“, „The Scientist“ und „Magic“ heizten sie die Stimmung an, boten technisch brillant eine sehr authentische Tribute-Show. Selbst die gelegentlich eingespielten Keyboard-Passagen, solch eine Playback-Bereicherung kennt man ja auch von den Originalversionen, wirkten nicht fremd, sondern waren integriert in einen farbenreichen Bandklang. Bei „A sky full of stars“ und „Clocks“ sangen alle Besucher begeistert mit, entwickelte sich der Abend zu einer rauschenden Coldplay-Party. Dabei boten die vier Musiker von Goldplay keine „billige“ Coverversionen, sondern präsentierten die Songs ihrer Idole mit all ihre Energie und Leidenschaft. Sänger Sven Ruppert zeigte eine große Bühnenpräsenz, mit ihm fanden Songs wie „“Talk“ und „In my place“ einen mitreißenden Interpreten. Wenn dann noch als grandioses Finale „Clocks“, „Charlie Brown“ und der unsterbliche Hit „Viva La Vida“ erklangen, war das Vergnügen des Publikums einfach perfekt. Solch ein Coverabend machte einfach Spaß, da genoss man jeden Song in einer partymäßig zusammen geschweißten Gemeinschaft von Zuhörern.

 Quelle: Axel Engels - Münsterländische Volkszeitung.

 

SOEST Die Fans von Coldplay warten schon sehnsüchtig auf das für Dezember angekündigte neue Album "A Head Full Of Dreams". Dazu sind sie dann auch live in den großen Stadien in Deutschland zu sehen. Für die Fans fern der Metropolen bieten Tribute Bands einen kleinen Trost, die Musik der großen Bands auch einmal live zu erleben.

"Goldplay Live" mit Sänger Sven Ruppert, Schlagzeuger Martin Werner, Bassist Harald Pfeil und Gitarrist Markus Schmidt begeistern seit 5 Jahren mit Ihrer Hommage an "Coldplay" die Fans. Trotz der Popularität des großen Vorbilds blieb der Saal im Kulturhaus "Alter Schlachthof" nur halb gefüllt. Als Vorgruppe haben "Apples in Spice" ihr Debut in Soest. Die Band um die Norwegerin Julie Mehlum und Philipp Hausmann präsentierte dem Publikum ihre Debut CD. Ihre eingängigen Folk-Rock -Melodien honorierten die Zuschauer mit mehr als Höflichkeitsapplaus. Nach einer halben Stunde mussten sie die Bühne verlassen. Mit ihrer frischen und unbekümmerten Live Präsenz hätten sie die Chance verdient ihr gesamtes Repertoire in Soest zu präsentieren.

"Coldplay" hatten im Jahr 2000 mit ihrem Album Parachutes den kommerziellen Durchbruch und verkauften seitdem mehr als 60 Millionen CDs. Den Sound der Band prägen Klavier, Gitarren und die einfühlsame Stimme von Sänger Chris Martin. Bei 6 CDs und vielen Nummer-eins Hits kann eine Tribute Band aus dem vollen schöpfen. Die Live Konzerte von Coldplay sind bekannt für ihre atemberaubende Lichtshow. Flackernde Scheinwerfer tauchten auch die Schlachthof Bühne in grünes, blaues und rotes Licht. Zu "A Sky Full Of Stars" verwandelt sich die Decke im Saal in einen Sternenhimmel- Natürlich fehlt auch nicht "Viva la Vida", das die meist weiblichen Fans textsicher im vielstimmigen Chor mit den "Oohs, Oohs" begleiten. Spätestens da erreichte die Partystimmung ihren Höhepunkt.

Sänger Sven Ruppert verausgabte sich auf der Bühne und hüpfte wie ein Derwisch auf und ab. Auch hatte er keine Berührungsängste und mischte sich singend unters Publikum. Bei der letzten Zugabe "Fix you" verließ ihn langsam seine Stimme. Er und seine Band hatten alles gegeben. Die Fans waren zufrieden, mehr konnten sie nicht erwarten. jos (Soester Anzeiger)

Heinsberg-Oberbruch. Wummernde Rhythmen, kreisende Scheinwerfer von farbigen Lichtorgeln und spritzige Klänge von der E-Gitarre lassen die Herzen der meisten Teenager und Twens höher schlagen. Insbesondere dann, wenn dies alles auch noch auf hochkarätigem Niveau dargeboten wird, wie es zuletzt von der Coldplay-Tribute-Band „Goldplay“ in der Oberbrucher Festhalle zu erleben war.

9698710.jpg
 

Die vier Musiker Sven Ruppert (Gesang), Markus Schmidt (Gitarre), Harald Pfeil (E-Bass) und Martin Werner (Schlagzeug) hatten einige hundert Fans angelockt, darunter keineswegs nur junge Leute, sondern auch nicht wenige „ältere Semester“. Und sie starteten gleich mit „Mylo Xyloto“, einem der größten Hits ihrer großen Vorbilder – das gleichnamige Album hat sich bis heute bereits über acht Millionen mal verkauft.

Festliche, fast barock anmutende Harmonien leiteten das Stück ein, erst nach etwa 20 Takten trat das Schlagzeug auf den Plan. Weiter ging es mit dem eher lyrisch-melodiösen „Hearts like heaven“ und dem ebenso bekannten „In my place“; das spontane Begeisterungsrufe auslöste. Die stampfenden Rhythmen von „Talk“ brachten die Festhalle dann vollends zum Kochen, nicht weniger die aufreizende Sinnlichkeit des noch bekannteren „Yellow“.

Dezente fernöstliche Gongschläge standen am Beginn von „Loves in Japan“, „Paradise“ verbreitete dagegen eine fast schon mystische Feierlichkeit. Bei „Green eyes“ konnte Sven Ruppert mit einem schönen Bariton-Solo glänzen, nur Markus Schmidt begleitete auf der E-Gitarre, während Schlagzeug und E-Bass weitgehend ausgespart blieben. Auch bei „Major Minus“ und „White shadows“ erwiesen sich die Mitglieder der „Goldplay“-Band als perfekte Kopie ihrer großen Vorbilder, die in den letzten zehn Jahren mehr als 40 Millionen Alben verkauften und vier Grammys einheimsten.

Überschwängliche Gefühlsseligkeit und glühende Leidenschaft paarten sich in „Sky full of stars“, worin der Anblick eines klaren Sternenhimmels mit der Liebe zu einem Mädchen verglichen wird. „Denn du bist wie ein Himmel voller Sterne“ lautet die deutsche Übersetzung des Textanfangs.

Fahle Friedhofsstimmung

Eine düstere Atmosphäre verbreiteten dagegen die „Cemeteries of London“– hier konnte man tatsächlich eine beklemmend fahle nächtliche Friedhofs-Stimmung heraushören, während die sachliche Emotionslosigkeit von „The Scientist“ stark mit der Textaussage kontrastierte, worin ein Wissenschaftler seiner zerbrochenen Beziehung nachtrauert: „Es ist so eine Schande, dass wir uns trennen...“. Mit „Clocks“ brachte die Band eine weitere besonders erfolgreiche Zugnummer von „Coldplay“ zu Gehör – das Ticken von Uhren kam darin freilich nicht vor, vielmehr hatte Schlagzeuger Martin Werner alle Hände voll zu tun.

Am Ende tobte der Saal vor Begeisterung, die Fans konnten sich von den vier Akteuren auf der Bühne kaum trennen. Natürlich kamen sie nicht an mehreren Zugaben vorbei.

Quelle: Aachener Zeitung Johannes Gottwald